HIV-Lügen

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Aids: Die Epidemie ist ausgeblieben -Kritischer WissenschafterInnen Kongress in Wien
(PR-inside.com 24.06.2010 11:55:02)

In den 80er und 90er Jahren war die Panik um das HI-Virus groß. Für Europa wurde eine tödliche Epidemie vorhergesagt. Doch die düsteren Prognosen haben sich nicht bewahrheitet. So prognostizierte der deutsche Aids Experte Dr. Hans Jäger für 1988 in seinem HIV-Standardwerk 26.000 Aids-Fälle („Aids und HIV-Infektion“). Tatsächlich waren es dann in Deutschland 8.024 Fälle. (Quelle: Robert Koch Institut, Berlin). .

Allein dieser Absatz enthält so viel Halbwahrheiten, das einem Schlecht werden kann über den Unsinn der hier verbreitet wird. Derzeit leben allein in Deutschland ca. 60.000 HIV Infiziert. Tatsache ist, das seit bekannt werden von AIDS (lt. Robert Koch Institut [RKI])allein in Deutschland 27.305 (bis 31.12.2009) Personen an AIDS gestorben sind. Allein im vergangenen Jahr waren es 489 bekannte Todesfälle durch Aids. Ich weiß nicht, woher der Schreiber seine Zahlen her hat, vom RKI bestimmt nicht. Die Zahlen treffen vielleich auf Berlin zu, aber nicht auf die Bundesrepublik. Doch weiter im Text…

Der amerikanische Aids-Forscher Prof. Robert Gallo meinte im Jahre 1985 sogar, „Aids könne das Ende der Menschheit bedeuten“ (Spiegel Nr. 26/1990). Heute stellt sein französischer Kollege Prof. Luc Montagnier, Nobelpreisträger und Entdecker von HIV, in einem Interview klar: „Wer über ein gutes Immunsystem verfügt, kann HIV innerhalb weniger Wochen überwinden.“ www.youtube.com/watch?v=WQoNW7lOnT4.

Was zu beweisen wäre. Das nicht jeder, der einen Risiko-Kontakt mit einem HIV-positiven hatte auch HIV bekommt ist nicht der gute Immunabwehr zu verdanken, sondern eher der Tatsache das HIV nicht so Infektiös ist, wie anfangs befürchtet. Von diesen Experten hat noch keiner im Selbstversuch seine Irrthesen bewiesen. Die Beweise dessen was diese Personen verleugnen liegen aber zu tausenden auf den Friedhöfen.

…, dass sich HIV kaum in der Bevölkerung ausbreitet, weil es heterosexuell nur schwer übertragbar ist. So bestätigt der ehemalige WHO Experte für Aids Statistiken, Dr. James Chin: ‚Die überwiegende Mehrheit der Menschen hat kein nachweisbares Risiko für HIV.‘ (Buch: ‚The AIDS Pandemic: The Collision of Epidemiology With Political Correctness‘, 2007).

Schöne neue Welt…
Gerade unter Heterosexuellen ist HIV weltweit stärker vertreten als unter Homosexuellen. 25% der Südafrikaner haben HIV. Es ist Unsinn zu glauben die wären alle Schwul, wie der Schreiber das wohl gerne hätte. 33 Mio. Menschen weltweit haben HIV davon leben 22 Mio. in Afrika südlich der Sahara. Das sind 67% aller HIV-Fälle weltweit und überwiegen Heterosexuell. Womit auch dieser Punkt widerlegt wäre. Ich stimme mit dem Schreiber auch mal über ein, wenn er sagt: „Die überwiegende Mehrheit der Menschen hat kein nachweisbares Risiko…“ aber nur wenn sie als Paar streng monogam lebt und keiner vorher einen Risiko-Kontakt hatte…

Von Anfang an Zweifel Kritik wird auch am unverhältnismäßigen Einsatz der Mittel geübt, der vor allem der Pharmaindustrie zugutekommt. So wurden im Jahr 2008 alleine in den USA vom Gesundheitsministerium 2,6 Mrd. $ Steuergeld allein für die Aids-Forschung ausgegeben. (Quelle: www.ots.at/redirect/HIV_AIDS).

33 Mio Menschen verdanken der Forschung und Pharmaindustrie, dass sie nicht nach 5-10 Jahren an Aids sterben wie das durchaus bis Mitte der 90er der Fall war. Sind 2,6 Mrd. $ in 30 Jahren zu viel? Die Gelder, die in die HIV-Forschung geflossen sind, haben auch andere Bereiche der Medizin ein ganzes Stück weiter gebracht (u.a. auch die Krebsforschung). Ist das immer noch zu viel? Bei Krebs sagt man halt „Och der arme hat Krebs“ bei HIV dagegen „wenn die Sau halt auch wild Rum macht ist er selber Schuld!“
Ich streite nicht ab, das sich die Pharmaindustrie dumm und dusselig verdient (hat). Aber das bleibt ein dauerndes Problem in der Gesundheitspolitik, die es nicht schafft die Preise für Medikamente zu regulieren.

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Über Diego62

Ich bin HIV-positiv, male Bilder und arbeite im Einzelhandel. Mein Wohnort ist ein Dorf in Südhessen.
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