Hexenjagd in Nigeria

In Nigeria ein Kind mit Epilepsie zu sein kann schlimm Enden. Erkrankt eine Person an Aids oder Lungenentzündung, erleidet jemand einen Schlaganfall oder sonstigem ist ein Schuldiger schnell gefunden und wird der Hexerei bezichtigt. Verantwortlich sind meist selbsternannte Priester der Pfingstbewegung. Opfer meist Minderjährige die unter Gewalt dazu gezwungen werden Hexerei zu begehen. Danach fangen die Qualen der Kinder – meist Mädchen – erst an. Gegen eine Gebühr von umgerechnet bis zu 200,- Euro an diese „Priester“ werden tausende von Kinder unter Qualen zu einem Extremismus gezwungen, der nicht selten mit dem Tod dieser Kinder endet.
In einem Land in dem die Bevölkerung sehr arm und meist ungebildet ist haben solche Scharlatane ein leichtes Spiel.
Child’s Rights and Rehabilitaion Networks (CRARN) will sich um diese Kinder Kümmern. CRARN ist gibt den Kindern ein Zuhause, und bemüht sich um Bildung. Unterstützt wird CRARN von der englischen Hilfsorganisation Stepping Stone. Aber an finanziellen Mitteln fehlt es an allen Enden. Auch wenn die Nigerianische Regierung hat wohl eine Gesetz erlassen in dem es Verboten ist jemanden als Hexe zu bezeichnen. Aber in einem Land wie Nigeria hat Geld mehr zu sagen als das Gesetz. Und wohlhabende Priester haben sich sehr schnell frei gekauft. Verurteilt wurde von denen noch keiner. Dafür Väter die ihre Kinder diesen Priestern opfern, die aber oft freigelassen werden, damit die meist Kinderreichen Familien nicht ohne einen Versorger da stehen.
Die meisten dieser Kinder sind Epileptiker, denen mit Medikamenten sehr gut geholfen werden kann.
Dagegen hilft nur Bildung, in einem Land in dem Kinder mangels Geld maximal 5 Jahre in die Schule gehen ist Bildung leider nicht gegeben. Bildung kostet Geld, was die Familien meist nicht haben. Auch wenn der Ölmulti Mobile dort Millionen Barrel Öl fördert. Es ist nötig Konzerne die Milliarden an einem armen Land verdienen an den Kosten für das wichtigste Gut – Gesundheit, Bildung und Aufklärung – zu beteiligen. Aber so etwas kommt bei den Aktionären leider nicht gut an.

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Über Diego62

Ich bin HIV-positiv, male Bilder und arbeite im Einzelhandel. Mein Wohnort ist ein Dorf in Südhessen.
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