Adoptionsrecht für Homosexuelle?

Bundes-Familienministerin Schröder aus bestem konservativem Haus äußerte sich unlängst zum Thema Homosexuelle und Adoptionsrecht. Wie andere ihrer Ministerkollegen bringt sie die besten Voraussetzungen für diesen Job mit: Totale Ahnungslosigkeit von der Materie. Meine Schwiegermutter mit ihren 85 Jahren ist da Geistig wesentlich flexibler. Sie begibt sich mit ihren Verlautbarungen auf die gleiche Ebene wie ihr Parteifreund Norbert Geis ( http://www.queer.de/detail.php?article_id=13097&pmv_nid=Nwsl ), auch einer der ewig gestrigen der CDU, was wie es scheint ein Aufnahmekriterium dieser Partei ist. Dass das nicht die Meinung der Justizminister der Länder ist, interessiert diese Frau nicht.

Viele Schwule und Lesben haben wie andere Menschen auch oft den Wunsch eigene Kinder groß zu ziehen. Da eine Zeugung solcher in Homosexuellenbeziehungen bekanntermaßen nicht möglich ist, besonders unter zwei schwulen Männern, würden viele Paare gern ein Kind adoptieren. Das geht inzwischen auch in einigen europäischen Ländern, nicht jedoch in Deutschland. Da steht seit Jahren im Besonderen die CDU/CSU vor. Es ist nach deren Meinung immer noch besser, dass ein unerwünschtes Kind misshandelt und missbraucht wird als liebevoll von einem homosexuellen Paar groß gezogen zu werden. Wie Frau Schröder, entgegen aller Studien urteilte, kann ein schwules/lesbisches Paar keine Kinder erziehen, da die gemischtgeschlechtliche Komponente fehlt.
So ein Schmarrn, Millionen Kinder wachsen nur bei ihrer alleinerziehenden Mutter in selteneren Fällen beim Vater und es oder aber auch in hoffnungslos zerstrittenen Heterobeziehungen auf. Was ist da wohl besser, ein liebevolles homosexuelles Paar oder die allein erziehende Mutter/Vater. Wichtig für die Entwicklung eines Kindes ist doch, dass es in einer Liebevollen Umgebung aufwächst. Das haben andere Studien vor Frau Schröders Äußerungen bereits belegt. Was seltsam erscheint ist, das einzel Personen durchaus berechtigt sind ein Kund zu adoptieren. Da fehlt es dann natürlich nicht an einem andersgeschlechtlichen Partner. Wo wir wieder bei Alleinerziehenden sind. Auf diesem Weg ist dann auch eine Adoption in einer homosexuellen Partnerschaft zulässig nur ein gemeinsames Reziehungsrecht entfällt dann. Der Partner hat dann allerdings nch die Möglichkeit das Kind als Stiefkind zu adoptieren. Welch ein Unsinn und Bürokratischer Aufwand.
Frau Schröder hat keine Ahnung wovon sie spricht.  Wenn mich einer Fragt, die Frau sollte augenblicklich wegen Unfähigkeit zurücktreten.
Welchen Leidensdruck Homosexuelle CDU Mitglieder, ja die gibt es und nennen sich LSU, ertragen erstaunt mich immer wieder. „Man kann die Partei nur von innen ändern“ so deren Argument für ihre Mitgliedschaft in der CDU. Viel mehr ließe sich erreichen, wenn alle Lesben und Schwulen aus dieser Partei austreten würden und dieses auch öffentlich machen. Was also hindert sie daran? Ist es weil wie im Fall von Frau Schröder die Eltern schon in der CDU waren, erhofft man sich gewisse Vorteile oder ist es reiner Masochismus?

Hier noch ein Schmankerl. In einem Interview stellt Frau Schröder ihre wahren Fähigkeiten unter Beweis.
http://www.youtube.com/watch?v=qmabodrWpn0&feature=related

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Über Diego62

Ich bin HIV-positiv, male Bilder und arbeite im Einzelhandel. Mein Wohnort ist ein Dorf in Südhessen.
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