Wellnessurlaub

Eine Woche Erholung pur liegt hinter mir. Ich war für eine Woche weg von Zuhause, der Arbeit und habe den Alltagsstress hinter mir gelassen. Zu Anfang waren wie ein paart Tage bei meiner Schwester auf dem Land, fern ab von Lärm und allem was das Leben stört. Meine Eltern waren auch da und mein Bruder kam mit seiner Freundin und ihrer Tochter dazu. Es gab lecker zu essen und ein Vorgeschmack auf einige Tage Wellness.

Am Montag sind wir weiter nach Bad Karlshafen gefahren. Hier hatten wir ein Hotel gebucht, dazu 4 Tage Thermalbad mit Sauna und Massagen. Weil es so schön war haben wir am Freitag noch einige Stunden Thermit Massage dazu genommen. Karlshafen ist ein Kurort mit Thermalbad. Das Bad hat verschiedene Becken mit unterschiedlichem Solegehalt und unterschiedlichen Temperaturen. So kann man „kalt“ bei 33° und 1,5% Salzgehalt anfangen und sich dann auf 36° mit 5% Steigern. Im Außenbereich gibt es noch ein Becken mit 12% Salzgehalt, was schon ziemlich heftig ist. Dazu gibt es verschiedene Saunen.

Unser Tag begann mit einem entspannten Frühstück im Hotel, einem Spaziergang in und um Karlshafen und anschließend ging es ins Bad. Da haben wir die verschiedenen Becken genutzt und uns so langsam in der Temperatur gesteigert. Danach eine Ruhepause, etwas lesen oder vor sich hin dösen. Zwischendurch gab es eine entspannende Massagen mit nachfolgender Ruhepause und noch mals ein Bade- bzw. Saunagang. Viele Verspannungen der letzten Monate haben sich so gelöst.

Abends sind wir dann gemütlich essen gegangen und haben regionale Spezialitäten genossen.Erstaunt waren wir in dieser eher winzigen Stadt vor einem Lokal die Regenbogenfahne zu entdecken.

Bad Karlshafen wurde 1699 durch Landgraf Carl zu Hessen gegründet. Es liegt an der Mündung der Diemel in die Weser. Die Altstadt ist eine Barockstadt und fast symmetrisch angelegt.Die ersten Siedler dieser Stadt waren überwiegend Hugenotten. 1730 wurden die Solequellen von dem Apotheker Jacques Galland entdeckt. 1838 wurden dann endlich die ersten Bäder zu Kur- und Heilzwecken eingerichtet. Bad darf sich Karlshafen aber erst seit 1977 nennen.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt neben dem eher winzigem Hafenbecken, was heute keine Funktion mehr hat das Rathaus, das Invalidenhaus sowie ein alter Steinbruch im Wald bei Helmarshausen, an dem man auf einem ausgedehntem Spaziergang vorbei am historischem Dreiländereck, dem Hugonottenturm, der Krukenburg und dem Benedektinerkloster in Helmarshausen vorbei kommt. Auch ein Besuch von Helmarshausen, von Karlshafen aus bequem zufuß zu erreichen lohnt wegen seiner zahlreichen Fachwerkbauten.

Viel erleben kann man in Karlshafen freilich nicht. Zu entdecken gibt es aber im Umland einiges. Zum Beispiel Helmarshausen mit seinem alten Kloster oder dem Historischem sowie aktuellem Dreiländereck (Hessen, Niedersachsen und NRW). Für Wanderfreunde ist der Reinhardswald erlebenswert aber auch Radtouren an der Weser sind eine willkommene Möglichkeit. Dazu verkehrt der Weserdampfer einmal die Weser aufwärts in meine Heimatstadt Hannoversch Münden oder Flussabwärts Richtung Hameln.

Als Kurort ist Karlshafen interessant in der Behandlung von:

– Degenerative Erkrankungen des Bewegungssystems
– Rheumatische Erkrankungen
– Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit nach orthopädischen Operationen
– Neurologische Erkrankungen, Reha nach neurochirurgischen Operationen
– Geriatrische Erkrankungen
– Chronische Erkrankungen der Atmungsorgane
– Asthma bronchiale
– Funktionelle Erkrankungen an Herz und Kreislauf
– Erkrankungen im Kindesalter
– Erkrankungen der Haut

http://www.bad-karlshafen.de/

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Über Diego62

Ich bin HIV-positiv, male Bilder und arbeite im Einzelhandel. Mein Wohnort ist ein Dorf in Südhessen.
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