Unwohlsein und Tinitus

Die letzten Tage fühle ich mich gar nicht gut. Kein Fieber, kein Husten, kein Schnupfen aber mir ist permanent kalt, ich friere mit Wärmflasche im Bett und habe Kopfschmerzen. Daher bin ich diese Woche Krankgeschrieben.

Dazu kommt ein immer länger dauernder Tinitus. Vor ein paar Wochen noch gelegentlich mal 30 Minuten wie schon seit Jahren nun ist er Täglich und über Stunden, gestern den ganzen Tag. Dazu ein leichter Schwindel, eher wie eine „Reisekrankheit“ und ein Druckgefühl auf dem Ohr. Gestern hatte ich deswegen einen HNO Termin. Ein Hörtest verhieß nichts Gutes. Eine deutliche Beeinträchtigung der Hörleistung auf dem rechten Ohr. Ein Blutverdünner wird vielleicht Linderung bringen. Nächste Woche habe ich einen ausführlichen Hörtest und einen Test des Gleichgewichtsinns.

Ich denke es ist der Stress der letzten Monate. Stress daheim, nein nicht in der Beziehung, Stress bei der Arbeit. Nächtelang bekomme ich kaum ein Auge zu nicht, weil ich nicht schlafen könnte, sondern weil mein Mann nicht schlafen kann, die halbe Nacht durchs Haus wandert und auch mich damit wach hält.

Irgendwie sind wir Gefangene unsres Alltags. Arbeit, Familie, Freunde und Nachbarn. Hobbys helfen sich zu entspannen, aber wie wenn einem fast keine Zeit dafür bleibt? Wie abschalten, wenn nach der Arbeit der Stress weiter geht? Noch habe ich keine Antwort.

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Über Diego62

Ich bin HIV-positiv, male Bilder und arbeite im Einzelhandel. Mein Wohnort ist ein Dorf in Südhessen.
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3 Antworten zu Unwohlsein und Tinitus

  1. alivenkickn schreibt:

    Hallo Diego

    Da du erkannt hast das Du ein Gefangener Deines Alltages bist ist die Lösung im Grunde genommen einfach. Schau Dir was sich in Deinem Alltag alles zuträgt. Von Außen und was Du zu beiträgst. Es geht um Verhalten, Tun.

    . . . entspannen, aber wie wenn einem fast keine Zeit dafür bleibt?

    Die Zeit ist konstant und somit immer gleich. 24 Stunden, 1440 Minuten. Alles was einem in den Sinn kommt das man tun möchte UND versuchen dies umzusetzen . . . . das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es geht um prioritäten, um loslassen, „das Eine Tun – das andere sein lassen“, es geht um Dich, es geht um Abgrenzung und NEIN sagen . . .

    Ich drück Dir die Daumen das du die Fesseln erkennst die Dich gefangen halten und das Du sie ablegen, loslassen kannst . . .

  2. Coco schreibt:

    Hallöchen. Ich wünsche dir eine gute Besserung. Hoffentlich wirds bald besser;) Alles gute.
    Lg:D

  3. postagebuch schreibt:

    Gute Besserung
    vom postagebuch-Blogger!

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