Große Fortschritte im Buddy-Projekt

An diesem Wochenende haben wir weiter an unserem Buddy-Projekt gearbeitet. Dazu sind wir nach Freiburg gereist, weil es hier bereits ein ähnliches Projekt gibt und wir so die so die Leute aus der Gruppe zu einem Erfahrungsaustausch einladen konnten. Das Treffen begann wie immer mit einer Vorstellungsrunde. Diesmal hatten wir einen Filmemacher dabei, der für das Projekt einen Werbefilm machen wird. Dazu haben wir an diesen Tagen ein Konzept erarbeitet. Und auch durch Aufnahmen am Sonntagvormittag komplettiert. Mit diesem Film wollen wir zunächst um Kooperationspartner und Buddys werben. Ein weiterer Schritt war einen Namen für das Projekt zu finden. Hier kamen einige kreative Ideen zusammen, über die wir intensiv diskutiert haben und wir haben uns mit knapper Mehrheit für einen Namen entschieden.

Es war das erste Treffen, bei dem wir auch abends gemeinsam in eine Bar gegangen sind und mächtig spaß hatten.

Am Freitag haben wir bereits sehr viel erarbeitet, da standen bereits nach kurzer Zeit die notwendigen Stichworte für das Filmkonzept auf dem Papier. In drei Gruppen haben zu verschiedenen Themen Begriffe gesammelt, wobei wir nach 15 Minuten die Gruppe ausgetauscht haben um dann sehr effektiv in kurzer Zeit ein breites Spektrum an Stichworten zu haben. Nach dem Abendessen haben wir dann die Stichpunkte zusammengefasst, die später die Grundlage für den Werbefilm geben sollten. Feierabend und auf ein gemeinsames Bier in die Freiburger Innenstadt.

Nach dem Frühstück am Samstag haben wir bis die Freiburger eingetroffen sind bereits einen Rahmen für den Film geschaffen. Dann haben wurde uns das Konzept von P.U.M.A. aus Freiburg vorgestellt. Auch hier wird Menschen die einen positiven HIV-Test erhalten haben Kontakt zu deren HIV Positiven geboten. Hier werden die „Partner“ über die Beratungsstelle der Aidshilfe vermittelt. Wir konnten so gut einen Einblick in den Bedarf und auch in die Häufigkeit von Treffen mit neuen Betroffenen erfahren. Am Nachmittag haben wir dann voll Gas gegeben und bald Stand das komplette Konzept für unseren Film. Super, keiner hätte damit gerechnet so schnell zu einem Ergebnis zu kommen. Die Runde nach dem Abendessen konnten wir uns daher sparen. In geselliger Laune beehrten wir wieder die Freiburger Bar vom Vorabend.

Der Sonntagmorgen konnte kommen und unser Drehtag beginnen. Unser Filmemacher hat immer einen nach dem anderen vor seine Kamera geholt, während der Rest munter an anderen Themen gearbeitet hat. Zum einen wollen wir unser Projekt auf den nächsten Positiven Begegnungen präsentieren und auch andere Besucher und Passanten einbinden. Wir hatten viele kreative Ideen und viel Spaß dabei. Im zweiten Abschnitt des Sonntagvormittag haben wir nach einem Namen für unser Projekt gesucht. Auch hier war Kreativität gefragt und es wurde teilweise sehr heftig diskutiert Zum Schluss hatten wir zwei Wörter über die mit einer sehr knappen Mehrheit entschieden wurde. Nach dem Mittagessen noch die Abschiedsrunde.

Mit Schulungen für die „Lotsen“ wollen wir im April beginnen. Dafür ist ein Wochenende im April und eines im Mai eingeplant.

Wir treffen uns Mitte März wieder. Bis dahin soll der Film veröffentlicht sein, Flyer gedruckt und auch um Projektpartner und Buddies, die wir nun Lotse nennen beworben werden.

Frühe Beiträge zu dem Thema:

https://diego62.wordpress.com/2013/04/29/die-stigmatisierung-von-menschen-mit-hiv/

https://diego62.wordpress.com/2013/09/30/ein-positives-wochenende/

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Über Diego62

Ich bin HIV-positiv, male Bilder und arbeite im Einzelhandel. Mein Wohnort ist ein Dorf in Südhessen.
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